Liebe Leserinnen und Leser,
stellen Sie sich vor: Der dritte Band meiner Krimireihe ist tatsächlich erschienen – und ich bin noch immer ganz aus dem Häuschen. Nun ja, so sehr man mit über achtzig eben aus dem Häuschen sein kann, ohne dass gleich jemand den Notarzt ruft. Als ich meinen ersten Fall im St. Josef-Stift gelöst habe, hätte ich niemals gedacht, dass daraus einmal eine ganze Krimireihe werden würde. Umso mehr freue ich mich, dass Sie mich inzwischen schon durch drei Bücher begleitet haben. Dafür möchte ich Ihnen von Herzen danken.
Manche glauben nun vielleicht, ich würde mich nach dem dritten Band gemütlich in meinen Sessel setzen, eine Kanne Kaffee aufbrühen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Weit gefehlt! Erfahrungsgemäß verschwinden Schmuckstücke, tauchen geheimnisvolle Briefe auf oder verhalten sich Menschen plötzlich verdächtig, sobald ich auch nur für einen Moment die Füße hochlege.
Deshalb wird natürlich weiter ermittelt. Mein Notizbuch ist griffbereit, meine Neugier ungebrochen, und Kommissar Mayer hat sich inzwischen wohl daran gewöhnt, dass ich ihm gelegentlich einen Schritt voraus bin – auch wenn er das niemals öffentlich zugeben würde. Zum Glück! Denn die besten Geschichten schreibt bekanntlich das Leben selbst.Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Abenteuer mit Ihnen und verspreche: Im St. Josef-Stift wird es auch künftig alles geben – außer Langeweile.
Herzlichst,
Ihre Herta Sonnenschein